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23.11.2019

POP UP STORES zugunsten des Frauenhauses

SI Club Mödling

„Alles außer gewöhnlich“ war das Motto des POP UP STORES, zu dem der Soroptimist Club Mödling in die Sala Terrena in Mödling lud. In seiner Eröffnungsansprache hob Abg. z. NR Bgm. Hans Stefan Hintner das große Engagement des jüngsten Serviceclubs in Mödling hervor. Die exklusive Verkaufsveranstaltung in den historischen Räumen fand zugunsten des ältesten Frauenhauses in Niederösterreich statt. Mehr als beeindruckt zeigte sich auch dessen Obfrau GfGR Gaby Steiner, als sie den Spendenscheck über € 1.600,- entgegennahm.

Zusammenarbeit mit dem ältesten Frauenhaus Niederösterreichs - (c) ulrike strelec
Zusammenarbeit mit dem ältesten Frauenhaus Niederösterreichs - (c) ulrike strelec

„Unser Einsatz gilt von Gewalt betroffenen Frauen, denen wir für eine sehr schwierige Zeit ein sicheres Zuhause bieten wollen“, so Judith Hradil-Miheljak, die Präsidentin des Soroptimist Clubs Mödling. Sie dankte auch Sozialstadträtin Roswitha Zieger für die große Unterstützung seitens der Gemeinde. „In Mödling gibt es die meisten Wegweisungen in ganz NÖ!“ ergänzte Zieger, dies sei wohl überraschend, aber „Wohlstand ist kein Schutz vor Gewalt!“. Mit berührten und berührenden Worten dankte Gaby  Steiner als Vorstand des Frauenhauses für die Spende: „Das Haus ist voll besetzt, die Schicksale dahinter dramatisch!“ Die Flucht vor Gewalt muss schnell gehen. Häufig kommen die Frauen mit ihren Kindern und müssen mit dem Nötigsten versorgt werden. Die Mittel dafür können nur durch ein großzügiges Spendenaufkommen aufgestellt werden. „Jeder Cent dafür ist eine gute Investition“, so auch Bgm. Hintner. Über alle Parteigrenzen hinweg ist der Politik der Schutz von Frauen vor Gewalt wichtig: so besuchten trotz zahlreicher anderer Veranstaltungen auch Stephan Schimanowa (StR Mödling), Andrea Kö (GfGR Perchtoldsdorf) und KR Andreas Holzmann die Benefiz-Veranstaltung. 

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22.11.2019

Orange gehüllte Gebäude

UN Women und Soroptimist Austria setzen Zeichen

Pyramidenkogelturm, Ars Electronica Center, Schloss Mirabell, Raiffeisenhaus 2 Wien, das Goldene Dachl: Bereits im vergangenen Jahr leuchteten während der UN-Women-Kampagne „Orange the World“ (25.11. - 10.12.) viele symbolträchtige Gebäude in Österreich orange. „Dieses Jahr erhöht sich die Zahl von 70 auf mehr als 130 Gebäude“, freut sich Marcella Sigmund-Graff, Präsidentin von Soroptimist International Austria.

Orange Donaukanalbrücken - @ Felix Harding
Orange Donaukanalbrücken - @ Felix Harding

Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka wie auch viele Parlamentsabgeordnete tragen die schon bekannten orangen Buttons. Wie 2018 wird die Fassade am Josefsplatz orange angestrahlt. Heuer beteiligen sich ÖBB, Magenta und das Raiffeisen NÖ-Wien an der Kampagne. In der Zeit zwischen 25. November und 10. Dezember wird z.B. das oberste Stockwerk des Raiffeisenhauses 2 am Donaukanal orange beleuchtet und damit im Verbund mit den Veranstaltern sowie mit weiteren Institutionen und Unternehmen ein deutlich und weit sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen nach außen gesendet.


"„Gewalt an Frauen hat in unserer Gesellschaft keinen Platz. Diese Werte wie auch die Gleichbehandlung von Frauen sind Teil unserer Magenta-DNA, Teil unserer Verantwortung für Mitmenschen und Umwelt. Bis Ende November legen wir deshalb unsere Farbe Magenta ab und hüllen das T-Center in vollflächiges Orange"", sagt Andreas Bierwirth, CEO Magenta Telekom.

"„Ein weiterer Erfolg für Soroptimist International Austria, Teil des weltweit größten Serviceclubs für Frauen mit 1,800 Mitglieder in Österreich, denn wir waren an der Organisation der Aktionstage maßgeblich beteiligt. Wir arbeiten eng und gerne mit unseren Partnern UN-Women Austria, Ban Ki-moon Centre und HeforShe Graz zusammen"" sagt Marcella Sigmund-Graff.

Die diesjährige Kampagne fokussiert auf Spitäler, Frauenhäuser und Opferschutzgruppen, denn sie sind meist die erste Anlaufstelle für von Gewalttaten Betroffene. ""Das Thema braucht nach wie vor dringend Sichtbarkeit"", so Marcella Sigmund-Graff. Denn laut UN- Women und Statistiken des österreichischen Innenministeriums ist weltweit und auch hierzulande noch immer jede dritte Frau Opfer psychischer, physischer und/oder sexueller Gewalt. Die SI Austria-Präsidentin freut sich über die rege Unterstützung durch zahlreiche Institutionen und Unternehmen, denen das Thema wichtig ist und die an der Beleuchtungsaktion teilnehmen. Schauspielerin Ursula Strauss ist die österreichische Botschafterin der Kampagne. "„Damit soll die Botschaft „Stoppt Gewalt an Frauen“ möglichst viel Aufmerksamkeit erfahren“", sagt Marcella Sigmund-Graff, die auf entsprechende Resonanz der Menschen in diesem Land hofft.

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10.11.2019

Frauenhelpline 0800 222555

Orange the World // 25. November 10. Dezember 2019 16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Weltweit und in ganz Österreich erstrahlen während dieser Tage in allen Bundesländern Gebäude in Orange, und setzen damit ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen.
Schauen Sie nicht weg! Bei der Frauenhelpline 0800 222555 gibt es Rat und Hilfe rund um die Uhr, anonym, kostenlos, mehrsprachig.

Foto aus dem Making-Of des neuen Kampagnen-Videos – (c) UNwomen
Foto aus dem Making-Of des neuen Kampagnen-Videos – (c) UNwomen


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01.11.2019

Kampagne Orange the World 2019

Stoppt Gewalt gegen Frauen

Zwischen dem 25. November 2019, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und dem 10. Dezember 2019, dem Internationalen Tag der Menschenrechte, erstrahlen weltweit Gebäude in oranger Farbe. Sie setzen ein starkes Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Österreichweit werden anlässlich der Kampagne „Orange the World 2019“ mehr als 130 Gebäude in orange beleuchtet. Mehr als 60 Krankenhäuser unterstützen die Kampagne entweder ebenfalls mit einer Beleuchtung, einer Veranstaltung oder einer Verteilung von Informationsmaterial.

Das offizielle UN-Kampagnene-Logo
Das offizielle UN-Kampagnene-Logo

Die diesjährige Kampagne von „Orange the World – Stoppt Gewalt gegen Frauen" in Österreich setzt einen Schwerpunkt auf die österreichischen Krankenhäuser und die dort eingerichteten Opferschutzgruppen. Während der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen" soll auf ihre wichtige Rolle bei der Erkennung von Gewalt gegen Frauen und die nötige Unterstützung für Betroffene aufmerksam gemacht werden. Zusätzlich zu den Krankenhäusern werden während der 16 Tage rund 130 Gebäude in orange erleuchten und es werden Veranstaltungen zum Thema Gewalt gegen Frauen österreichweit abgehalten.


Die am weitesten verbreitete Menschenrechtsverletzung


Nach wie vor zählt Gewalt gegen Frauen zu einer der am weitesten verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Seit Jahren bemühen sich die Vereinten Nationen darum, Gewalt an Frauen zu thematisieren und langfristig zu bekämpfen. 2008 wurde von den Vereinten Nationen die Kampagne „UNiTE to End Violence against Women by 2030" ins Leben gerufen. 2014 folgte die Lancierung der Orange The World Kampagne durch UN Women, die an die UNiTE Kampagne gekoppelt ist. Die Kampagne Orange The World wird von UN Women jährlich während der „16 Tage gegen Gewalt an Frauen" umgesetzt und durch Soroptimist International weltweit unterstützt.


Jedes Alter, jede soziale Schicht


Auch in Österreich stellt Gewalt gegen Frauen nach wie vor ein großes Problem dar. 20 Prozent aller österreichischen Frauen ab 15 Jahren waren bereits Opfer körperlicher und/oder sexueller Gewalt. 35 Prozent aller Frauen in Österreich wurden bereits sexuell belästigt. 2017 mussten in Österreich 18.860 Betroffene durch häusliche Gewalt von Gewaltschutzzentren betreut werden. Laut Statistik des “Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser” waren 67 Prozent zwischen 21 und 40 Jahre alt, 16 Prozent zwischen 41 und 50 Jahre alt und 7 Prozent über 51 Jahre alt. 10 Prozent aller weiblichen Opfer von Gewalt in Österreich befanden sich in ihrem 20. Lebens-jahr oder waren jünger.

Gewalt gegen Frauen bezeichnet jegliche Formen geschlechtsbezogener Gewalt. Sie kann körperlich, sexuell oder psychisch sein und betrifft weltweit Frauen aus allen Altersklassen, sozialen Schichten und Kulturen. Laut UN Women ist jede dritte Frau im Laufe ihres Lebens von physischer, psychischer und/oder sexueller Gewalt betroffen. 70 Prozent aller Gewalttaten an Frauen werden durch den Partner bzw. Ehemann verübt, was ein erhebliches Problem darstellt. Denn besonders bei Tätern aus dem persönlichen Umfeld der Opfer wird Gewalt eher toleriert, bleibt oftmals undokumentiert und ist daher auch schwerer zu erkennen. Vergleichsweise werden nur 7 Prozent der Gewaltdelikte gegen Frauen von Personen verübt, die das Opfer nicht kennt.

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